Denken

Vergessen

Wir vergessen Geburtstage, verlegen Schlüssel und erinnern uns nicht mehr, wo wir das Auto geparkt haben. Wir treffen einen alten Bekannten und der Name fällt uns partout nicht ein... Wissen Sie, wie viele Menschen auf dem Spielstraßenschild abgebildet sind oder wie ein 10-Cent-Stück auf der Rückseite aussieht? Keine Sorge: Sie haben nichts vergessen, sondern können sich nur nicht erinnern – das ist ein Unterschied.

Das Vergessen wird häufig als Schwäche oder Fehlfunktion des Gedächtnisses begriffen. Wie oft haben wir uns dabei ertappt, sich an etwas nicht zu erinnern zu können: Adressen, Gesichter, Fakten. Wir sprechen dann davon, dass unser Gedächtnis löchrig wie ein Sieb ist oder verweisen gleich auf den „Morbus“, gemeint „Morbus Alzheimer“, wie war doch noch dessen Vorname ...?

Gehirn (Kauf)Entscheidungen

Täglich prasseln auf uns Unmengen an Informationen nieder. Mit unseren fünf Sinnen Sehen, Hören, Riechen, Tasten und Schmecken gelangt ein unglaublicher Wust an Eindrücken in unser Gehirn. In jeder Sekunde werden Informationen mit einem Umfang von etwa 11 Millionen Bits aufgenommen und verarbeitet. Information overload! Eigentlich müssten wir durch diese ausufernde Reizüberflutung verrückt werden, oder? Werden wir aber nicht! Denn unser Arbeitsgedächtnis weiß sich zu helfen und besitzt nur eine begrenzte Kapazität ...

Denglisch: Angelsächsisch aufgepeppt!

Hi - sprich „hei"! Spüren Sie zuweilen Ihr „Knowing-doing-gap“? Wann haben Sie zuletzt über die „Performance“ Ihrer „Company“ „gebrainstormt“? Wurde im letzten „Face-to-face-Meeting“ über Ihre „Soft Skills“ gesprochen und festgestellt, dass noch „Room for Improvement" besteht?

Mal einfach „in between" gefragt …

In die etwa 16 Tausend Wörter, die wir durchschnittlich Tag pro Tag absondern, nisten sich zunehmend mehr Anglizismen ein. Es wimmelt von modischem (Pseudo-)Englisch, offenbar fühlt sich Englisch besser an. Die Bahn richtete „Service Points" ein, die Telekom warb für „Sunshine"- und „Moonshine"-Tarife und auch in Werbung werden den Kunden englische Brocken hingeworfen: „Come in and find out" (Douglas).