Mitarbeiter

Mitarbeitergespräch

Das Jahr geht zu Ende – Zeit für das Mitarbeitergespräch. Zeit, die Leistungen unter die Lupe zu nehmen. Zeit, ein Blick auf die Jahresziele zu werfen. Zeit für ein Feed-Back. Mitarbeitergespräche sind der Dreh- und Angelpunkt im Geschäftsleben, sie zählen zu den wirksamsten Führungsinstrumenten und sind zentraler Bestandteil einer kooperativen, wertschätzenden und zielorientierten Führung. Nicht selten jedoch haben Chef und Mitarbeiter wenig Freude daran, nur bei Wenigen löst es frohe Erwartungen aus. Dass Mitarbeiter und Vorgesetzte offenbar gleichermaßen mit einem unguten Gefühl in die Jahresgespräche gehen, entspricht meinen Erfahrungen und wird in meinen Workshops immer wieder von den Teilnehmern beschrieben ...

Neuroleadership - Motivation

Seit die Hirnforschung Einblicke in die Arbeitsweise unseres Denkorgans ermöglicht, erleben die Neurowissenschaften eine bisher nie gekannte Blütezeit! Längst geht es nicht mehr nur darum, Grundlagen zu erkennen, neurologischen Krankheiten auf die Spur zu kommen und therapeutische Ansätze zu entwickeln. Die Wissenschaft ist dabei, bislang unbeackerte Felder zu erforschen, und Hinweise zu liefern, wie die Erkenntnisse in konkretes Handeln umgesetzt werden können: Neuromarketing, Neuroselling, Neurodidaktik und eben auch Neuroleadership.Jedoch nicht alles, was mit „Neuro“ verbunden wird, basiert auf gesicherten neurowissenschaftlichen Erkenntnissen ...

Alpha-Männchen

Bei ihm kann jeder tun und lassen, was er will. Wenn ein anspruchsvoller Kunde mit Auftrag lockt, so schickt er seinen besten Mann, er kommt selbst. Er hat das erste und letzte Wort, duldet kaum Widerspruch und straft in Ungnade gefallene Mitarbeiter mit Missachtung. Die Rede ist vom Alpha-Männchen, einer in den Führungsetagen nicht selten vorkommenden Spezies mit Macher-Image und Basta-Allüren.

Aktuell gibt es zahlreiche Anzeichen, dass das egozentrische Alpha-Tier bald ausgedient hat. So war einer der zentralen Programmpunkte auf der Messe „Zukunft Personal“ in Köln das Thema, wie Betriebe ihre Zusammenarbeit demokratischer organisieren, wie sie Führungskräfte und Mitarbeiter dabei mitnehmen können und welche Eigenschaften von einem zukünftigen Vorgesetzten erwartet werden.

Nachhaltigkeit und nachhaltige Mitarbeiterführung

Viele führen ihn unablässig im Munde wie das tägliche Brot, andere wenden sich entnervt ab, wenn sie diesen Begriff hören: „Nachhaltigkeit“. Als ob die ganze Welt sprachlich geimpft wurde, springt uns „Nachhaltigkeit“ aus Büchern und Medien massenweise entgegen. Es gibt ein „Lexikon der Nachhaltigkeit“, man kann „Nachhaltigkeit“ studieren, wir buchen nachhaltigen Tourismus und können nachhaltig bauen. Sogar von „nachhaltiger Kunst“ ist die Rede. Im Juni wurde die „Deutsche Aktionswoche Nachhaltigkeit“ begangen, im November findet der „Deutsche Nachhaltigkeitstag 2013“ statt, wo auch ein „Nachhaltigkeitspreis“ verliehen wird. Für Angela Merkel ist „Nachhaltigkeit“ die zentrale Aufgabe des 21. Jahrhunderts.

Empathie als Erfolgsfaktor

Die einen bedauern, dass es leider zu wenig davon gibt, andere sehen darin einen lauwarmen Nebenzweig der Esoterik oder meinen, es handle sich hierbei um eine Eigenschaft, die konfliktscheue Weicheier kennzeichnet. Die Rede ist von Empathie, einem Begriff, der sehr unterschiedliche, ja konträre Assoziationen weckt. Das Wort stammt aus dem Griechischen und bezeichnet die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen und Verständnis zu entwickeln.

Wir leben in einer Zeit, in der sich Informationen immer stärker verdichten, der Produktivitätsdruck das Wirtschaftsleben bestimmt und sich die Dinge so rasant verändern, dass viele Menschen kaum noch mithalten können. In diesem Klima der Rast- und zuweilen auch Ratlosigkeit wächst das Bedürfnis nach Respekt und Wertschätzung. Empathie, so scheint es, ist in unserer (Arbeits)Welt ein Stück weit abhanden gekommen...