Sympathie

Lachen im Job

Kinder lächeln etwa 400 Mal am Tag und lachen bis zu 150 Mal, Erwachsene dagegen lächeln nur etwa 15 Mal und lachen sechs Mal täglich. Offenbar hört irgendwann der Spaß auf. Dabei wird dem Lachen derzeit mehr Aufmerksamkeit gewidmet mit dem Ziel, Tristesse, Trübsal und Griesgrämigkeit zu überwinden: Vielerorts werden Lachschulen gegründet, Lachyogakurse angeboten und zertifizierte Lachtrainer ausgebildet. In Krankenhäusern sorgen Clowns für die heilende Wirkung von Humor. Es gibt eine Lacholympiade, ein jährliches Lach-Symposion und in Berlin singt ein Lach-Chor. Seit 1998, jeweils am ersten Sonntag im Mai ist Weltlachtag, in diesem Jahr am 3. Mai. Vor uns liegen vergnügliche Zeiten ...

Statussymbole

Sind Sie schon einmal zum Chef „nach unten“ gebeten worden? Wohl kaum, Vorgesetzte haben ihr Büro oben! Und wenn Sie das Büro betreten? Wirkt der übermächtige Schreibtisch wie eine Barriere? Das ist beabsichtigt, Distanz betont den höheren Status. Wo parkt die Geschäftsleitung? Auf einem Parkplatz an exponierter Stelle, mit dem eigenen Namen oder der Funktion versehen. „Alle unsere Sinneswerkzeuge“, so der Schweizer Bergführer Charles Widmer, „sind auf Raumnutzung eingestellt.“ Wir bevorzugen den Fensterplatz im Restaurant und besetzen mit Handtüchern die besten Plätze am Strand. Wir verdeutlichen unsere Raumansprüche, schreibt der Verhaltensforscher Graham Brown, mit Identitätsmarken („Hier bin ich!“), mit Kontrollmarken („Hier ist besetzt“) und durch Verteidigungsmarken („Finger weg, das gehört mir.“). Dieses Verhalten folgt offenbar festen Mustern, die in der Evolution bereits angelegt und intuitiv verankert sind.