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08.01.2020

  Embodiment

Die Wechselwirkung von Gehirn, Körper und Umwelt

Dass Körper und Geist „irgendwie“ zusammenhängen, haben wir schon lange gewusst oder zumindest geahnt. Unsere Sprache bietet einen Reichtum an Hinweisen: Uns stehen die Haare zu Berge, wenn wir erschrocken sind. Wir legen den Finger in die Wunde, wenn wir auf ein bislang zu wenig beachtetes Problem aufmerksam machen wollen, der Junge ist noch grün hinter den Ohren, wenn er unerfahren ist. Wir begegnen uns auf Augenhöhe, um eine gleichberechtigte Beziehung herzustellen, jemand geht uns auf die Nerven, wenn er aufdringlich ist, man fasst sich an den Kopf, wenn man entsetzt ist und hat Schmetterlinge im Bauch, wenn man verliebt ist.

21.08.2019

  Neue Kunden gewinnen

Empfehlungsmarketing

Stellen Sie sich vor, Sie ziehen mit Ihrer Familie in einen anderen Ort und wollen wissen, welche Schule für Ihre Kinder geeignet, welcher Arzt besonders gut oder welcher Rechtsanwalt empfehlenswert ist. Fragen Sie Alexa? Wohl kaum. Schauen Sie in Bewertungsportale? Ja, vielleicht. Oder sprechen Sie mit einem, der sich in Ihrem noch wenig bekannten Ort gut auskennt? Das wohl eher.

Wer berufsmäßig verkauft und mit Kunden in Verbindung steht, nutzt das gleiche Prinzip der Empfehlung. Falls ein Verkäufer doch einmal einen Kunden verliert, ist es nicht nur kostengünstiger, auch sind die Chancen, ihn zurück zu gewinnen größer als einen neuen Interessenten zu finden. Hierfür sollten allerdings einige Voraussetzungen gegeben sein. Wenn Kunden sich unzufrieden zeigen, sie sich über – aus Ihrer Sicht – Kleinigkeiten aufregen oder sogar sich kritisch über Ihr Unternehmen äußern, könnte das ein Signal sein, dass der Kunde sich bereits nach Alternativen umsieht. Hier hilft nur eines: Sprechen Sie mit dem Kunden und versuchen Sie herauszufinden, wo der Schuh drückt, um ihn bei der Stange zu halten.

 

15.06.2019

  Körpersprache im Verkauf

Unser Körper - ein effizientes Kommunikationsmittel

Wer kennt das nicht? Da verschränkt der Kunde im Verkaufsgespräch seine Arme und wir glauben, er „macht dicht“. Wir schließen oft daraus, dass der Kunde kein Interesse hat. Sie sitzen mit einem Kunden am Tisch, er beugt sich zu Ihnen und Sie vermuten, er ist stark interessiert. Schnell sind wir dabei, körperliche Regungen zu entschlüsseln. Doch Vorsicht, nicht jede körperliche Ausdrucksform lässt sich nach einfachen Mustern interpretieren. Man kann sie auch falsch deuten.

04.04.2019

  Diskussion: Stift oder Tastatur oder beides?

Schreiben Sie sich schlau!

Notieren Sie Ihren Einkauf handschriftlich auf einem Zettel oder digital in einer entsprechenden App? Wenn Sie ein Fachbuch lesen, schreiben Sie wichtige Gedanken handschriftlich auf oder sichern Sie wichtige Passagen – sofern möglich - per Copy & Paste? Versenden Sie Briefe, die Sie per Hand verfasst haben, oder tippen Sie den Text irgendwo ein? Vielleicht denken Sie jetzt, ist doch egal, es kommt ja auf die Inhalte an, nicht auf die Art und Weise? Leider nicht!

14.02.2019

  So funktioniert unser Gehirn

Warum wir vergessen

Wir vergessen Geburtstage, verlegen Schlüssel und erinnern uns nicht mehr, wo wir das Auto geparkt haben. Wir treffen einen alten Bekannten und der Name fällt uns partout nicht ein... Wissen Sie, wie viele Menschen auf dem Spielstraßenschild abgebildet sind oder wie ein 10-Cent-Stück auf der Rückseite aussieht? Keine Sorge: Sie haben nichts vergessen, sondern können sich nur nicht erinnern – das ist ein Unterschied.

Das Vergessen wird häufig als Schwäche oder Fehlfunktion des Gedächtnisses begriffen. Wie oft haben wir uns dabei ertappt, sich an etwas nicht zu erinnern zu können: Adressen, Gesichter, Fakten. Wir sprechen dann davon, dass unser Gedächtnis löchrig wie ein Sieb ist oder verweisen gleich auf den „Morbus“, gemeint „Morbus Alzheimer“, wie war doch noch dessen Vorname ...?

Der Glaube versetzt Berge?
03.10.2018

  Hemmende Glaubenssätze

Die Bremse im Kopf

„Jeder Mensch trägt sein eigenes Gefängnis mit sich herum: seinen Kopf. Als Gitterstäbe fungieren Glaubenssätze“, so die treffende Einschätzung des Erfolgsautors Martin Wehrle. Wir alle beherbergen in unserem Kopf ein Bündel kurioser Lebensbegleiter: Glaubenssätze! Sie begleiten uns oft ein Leben lang und bremsen zuweilen auch persönliche Entwicklungen. „Führung liegt mir nicht!“ „In meiner Familie hat niemand Erfolg, ich auch nicht!“ „Zum Verkaufen habe ich kein Talent“, „da wird genau der Mitarbeiter gekündigt, der schon immer sagt, dass es ihn als Ersten trifft, wenn Stellen abgebaut werden.“