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27.07.2021

  Selbstoptimierung

Körperliche und geistige Fitness

Selbstoptimierung ist für viele Zeitgenossen notwendig, auch wenn damit ein Stück Selbstaufopferung verbunden ist. Der Wunsch, die Leistungsbereitschaft des Körpers zu erhöhen, abzunehmen und Stress und Druck abzubauen, gehört zu den zeitgemäßen Erscheinungen. Der Drang nach höher, weiter und schneller ist nicht nur körperbezogen, auch vom Wunsch, geistige Spitzenleistungen zu erzielen, intelligenter zu werden oder sich beim Lernen weniger anzustrengen, sind viele Menschen angesteckt. 

Selbstbild oder Fremdbild?
18.05.2021

  Selbstbild im Spiegel der Fremdbilder

Feed-Back: Alles gut oder was?

Daumen hoch oder Daumen runter, Smileys in Ampelfarben, Skala von 1 = schlecht bis 5 = hervorragend. Egal ob im Flughafen, beim Einkaufen, im Internet oder sogar nach einem Besuch einer öffentlichen Toilette, nahezu überall werden wir aufgefordert, eine Bewertung abzugeben. Man wolle sich ja, so wird versichert, verbessern. Feed Back ist zu einem inflationären Ritual mit Abstumpfungswirkung verkommen. In Zeiten der „Rating-Economy“ buhlt fast jeder Anbieter mit nervender Aufdringlichkeit um Anerkennung seiner Leistung. 

Neue Ideen
08.03.2021

  Vom Geistesblitz getroffen

Kreativität

Heutzutage wollen alle kreativ sein. Viele müssen es sogar, denn Fachwissen alleine reicht nicht aus, im Beruf zu bestehen. Von daher erwarten zahlreiche Unternehmen, dass Bewerber auch Einfallsreichtum, Kreativität und Schöpfergeist mitbringen.

Kreativität auf Knopfdruck? Gibt es nicht. Eine Faustregel für Geistesblitze? Existiert nicht. Den idealen Weg zu mehr kreativer Ideen? Kennt niemand. 

Gedanken fliegen lassen
16.01.2021

  In der Ruhe liegt die Kraft

Was tut das Gehirn, wenn es nichts tut?

Auf die Frage, wann man die besten Ideen hat, antwortet die meisten Menschen: beim Joggen, beim Duschen, beim Autofahren. Also in einem Zustand, der mit Ideenfindung zunächst einmal nichts zu tun hat.  

 

10.11.2020

  Erinnern ist ein aktiver Prozess

Woran erinnern wir uns in zehn Jahren?

Woran werden wir uns in zehn Jahren erinnern? Werden wir uns an die schrecklichen Ereignisse der Zeit erinnern, Klimawandel, Corona-Pandemie, Kriege? Werden wir unsere angenehmen Dinge im Vordergrund sehen wie wunderbare Reisen, sportliche Erfolge, privates Glück? Oder werden wir uns in die wohlige Decke der Nostalgie hüllen und seufzend bedauern, dass damals doch alles viel besser war?

Es ist unmöglich vorherzusagen, wie wir in ferner Zukunft die Vergangenheit bewerten. Denn wenn Erinnerungen auftauchen, hat die aktuelle Stimmung und Gemütslage der Erinnerung ihren Stempel aufgedrückt. Erinnerungen werden bei jedem Aufruf gestärkt, abgeschwächt, verschönert, verklärt, auf jeden Fall verändert und neu abgespeichert.

 

10.09.2020

  Fitness für Körper und Geist

Bewegung lässt Gehirnzellen spriessen

War die bisherige Arbeit im Büro schon von Bewegungsmangel geprägt, haben die Corona-Krise und die Arbeit im Homeoffice die Bewegungsarmut noch verschärft. Die körperliche Betätigung ist häufig völlig in den Hintergrund gerückt. Berichtet wird sogar von Menschen, die ihr Büro im Schlafzimmer aufgebaut haben und morgens sich nur vom Bett zum Bürostuhl rollen müssen. Beine? Ein weitgehend unnötiges Anhängsel des Körpers.Doch eine Untersuchung der Deutschen Krankenversicherung (DKV) in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Ipsos zeigt einen gegenteiligen Trend.