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Publikumsorientierung
30.11.2017

  Rhetorik für Manager

Die Kunst, gekonnt vorzutragen

Alle Jahre wieder – Weihnachtszeit ist Redezeit: Zeit, die Leistungen des Unternehmens unter die Lupe zu nehmen, Zeit, den Mitarbeitern für Ihr Engagement zu danken und Zeit, den Vorhang in die Zukunft zu lüften. Die Rede der Referenten, oft mit einer Weihnachtsfeier kombiniert, ist einer der Höhepunkte im Geschäftsjahr – eine herausragende, vielleicht zu oft unterschätzte Chance für Führungskräfte, nicht nur die eigene Sichtweise einzunehmen, sondern auch durch die Brille der Mitarbeiter zu blicken. Es geht darum, Bilanz zu ziehen, die Zusammenarbeit zu würdigen, die zukünftigen Erwartungen zu formulieren und vieles mehr. Je stärker die Publikumsorientierung, desto wirkungsvoller die Rede!

Wir können nicht nicht fühlen
23.09.2017

  Die Kunst Kunden gehirngerecht anzusprechen

Emotionales Verkaufen

Wären Emotionen eine Währung, würden so manche Verkäufer auf ein leeres Konto blicken. Emotionen? Der Begriff passt auf den ersten Blick so gar nicht in die Welt des Business – zu esoterisch, viel zu weich, kaum fassbar. Wer so denkt und versucht, seine Kunden mit Zahlen, Daten und Fakten zu überzeugen, tritt kräftig auf die Erfolgsbremse. Der kühle Verstand galt lange als das Kronjuwel der Schöpfung. Heute wissen wir, dass all unser Denken und Handeln geleitet ist von Emotionen.

03.08.2017

  Nachhaltiges Training

Fortbildungen mit Langzeitwirkung

Nichts ist teurer und sinnloser als Fortbildungen, deren Inhalte nicht umgesetzt werden. Gemeint sind nicht „Learn-Snacks“ oder „Learn-Nuggets“, also Kleinstformaten, deren Wirkung ohnehin fraglich ist. Gemeint sind Fortbildungen, bei denen die Teilnehmer soziale Fähigkeiten oder Kompetenzen aus den Bereichen Kommunikation, Verkauf oder Führung erlernen, erweitern oder – wie es häufig zu hören ist – „optimieren“ wollen. Letztlich soll jede Weiterbildungsmaßnahme ja eine Verhaltensänderung der Teilnehmer bewirken. Das gelingt oft, oft aber auch nicht. Denn vieles von dem, was behandelt oder aus dem Seminar „mitgenommen“ wurde, vergeht schneller als Schnee in der prallen Mittagssonne.

07.03.2017

  Das Gehirn liebt Bilder und Geschichten

Gehirngerecht präsentieren und überzeugen

An einem Montag, 14 Uhr, Zeit für das wöchentliche Abteilungsmeeting. Normalerweise stellt sich nach dem Mittagessen das Suppenkoma ein, doch heute ist es überraschend anders. Ein Kollege referiert. Er beginnt seinen Vortrag mit einer persönlich erlebten Geschichte. Die Teilnehmer blicken gebannt nach vorne und folgen aufmerksam den Ausführungen des Redners. Nur wenige Folien werden gezeigt, sie sind wirkungsvoll bebildert und unterstützen das gesprochene Wort. Mit Blickkontakt und persönlicher Ansprache stellt der Referent Nähe zum Publikum her und es gelingt ihm, Emotionen zu wecken und die Zuhörer zu begeistern.

Präsentationen zählen zum alltäglichen Handwerk von Managern, Trainern und Beratern. Sie sind für jedes Unternehmen ein Schlüssel-Faktor für die interne und nach außen gerichtete Kommunikation. Mit Präsentationen werden Zusammenarbeit, Unternehmensführung und Marktkontakte gesteuert! Im Berufsalltag jedoch erleben wir häufig nur hirnrissige Magerkost, die kaum geeignet ist, etwas nachhaltig zu bewirken.

08.01.2017

  Entscheidungsmanagement

So treffen Sie tragfähige Entscheidungen!

Täglich treffen wir bis zu 20.000 Entscheidungen. Der eine entscheidet aus rein rationalen Gründen, der andere „hört“ auf seinen Bauch, ein dritter wirft eine Münze. Die meisten Entscheidungen fällen wir unbewusst. Und das ist vorteilhaft, weil es Energie spart und wir uns auf andere Vorgänge konzentrieren können. Stellen Sie sich vor, Sie müssten jedes Mal genau überlegen, wie Sie Ihr Auto bewegen? Sie kämen nicht aus der Garage. Vieles ist eingeübt, der Autopilot im Gehirn sorgt für automatische Abläufe. Entscheidungen zu treffen zählt nach Ansicht des St. Galler Managementexperten Fredmund Malik zu den wichtigsten Kernkompetenzen des Managements.

Wehret den Anfängen
26.10.2016

  Konfliktmanagement

Die Abwärtsspirale in den Konflikt

Jeder kennt sie, keiner mag sie: Konflikte. Zoff im Büro, Grabenkämpfe zwischen Abteilungen, kalte Streitereien unter Mitarbeitern. Konflikte gehören zum Arbeitsleben wie der Donner zum Gewitter. Bleiben sie ungelöst, verringern sie die Leistungsbereitschaft, nagen an der Motivation der Mitarbeitenden und kosten Geld, viel Geld. Die KPMG, eine von Deutschlands führenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, hat errechnet, dass Konflikte am Arbeitsplatz deutsche Unternehmen pro Jahr etwa 20% ihrer Personalkosten ausmachen. Qualitätsmängel, entgangene Aufträge, erhöhte Fehlzeiten, Kündigungen und vor allem der Verlust der Arbeitszeit während der Konfliktbewältigung, das sind Kosten, die in keiner Planung oder Bilanz auftauchen, aber massiv auf das Betriebsergebnis durchschlagen ...