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08.01.2017

  Entscheidungsmanagement

So treffen Sie tragfähige Entscheidungen!

Täglich treffen wir bis zu 20.000 Entscheidungen. Der eine entscheidet aus rein rationalen Gründen, der andere „hört“ auf seinen Bauch, ein dritter wirft eine Münze. Die meisten Entscheidungen fällen wir unbewusst. Und das ist vorteilhaft, weil es Energie spart und wir uns auf andere Vorgänge konzentrieren können. Stellen Sie sich vor, Sie müssten jedes Mal genau überlegen, wie Sie Ihr Auto bewegen? Sie kämen nicht aus der Garage. Vieles ist eingeübt, der Autopilot im Gehirn sorgt für automatische Abläufe. Entscheidungen zu treffen zählt nach Ansicht des St. Galler Managementexperten Fredmund Malik zu den wichtigsten Kernkompetenzen des Managements.

Wehret den Anfängen
26.10.2016

  Konfliktmanagement

Die Abwärtsspirale in den Konflikt

Jeder kennt sie, keiner mag sie: Konflikte. Zoff im Büro, Grabenkämpfe zwischen Abteilungen, kalte Streitereien unter Mitarbeitern. Konflikte gehören zum Arbeitsleben wie der Donner zum Gewitter. Bleiben sie ungelöst, verringern sie die Leistungsbereitschaft, nagen an der Motivation der Mitarbeitenden und kosten Geld, viel Geld. Die KPMG, eine von Deutschlands führenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, hat errechnet, dass Konflikte am Arbeitsplatz deutsche Unternehmen pro Jahr etwa 20% ihrer Personalkosten ausmachen. Qualitätsmängel, entgangene Aufträge, erhöhte Fehlzeiten, Kündigungen und vor allem der Verlust der Arbeitszeit während der Konfliktbewältigung, das sind Kosten, die in keiner Planung oder Bilanz auftauchen, aber massiv auf das Betriebsergebnis durchschlagen ...

Denkrichtung ändern!
13.09.2016

  Ideenmanagement

Raus aus der Routine! Mit neuen Ideen die Zukunft gestalten!

Am Abend des 14. April 1912 kollidierte die Titanic im Nordatlantik mit einem Eisberg. Von den 2200 Passagieren und Besatzungsmitgliedern überlebten nur 705.

Was wäre, wenn die Schiffsmannschaft den Eisberg nicht nur als Ursache der Katastrophe, sondern auch als deren Lösung verstanden hätte, um Leben zu retten? Auf einer Breite von 120 Metern ragte der Eisberg aus dem Wasser. Die Rettungsboote hätten nach einer Stelle suchen können, um dort Menschen abzusetzen. Natürlich kann niemand sagen, ob diese Alternative geglückt wäre. Die Vorstellung jedoch besitzt einen gewissen Reiz. Warum ist niemand auf diese Idee gekommen ...

In Bildern sprechen
24.07.2016

  Sprache

Denken in Bildern

Sagen, reden, plappern, schwatzen, schwafeln, plaudern, mitteilen, kundtun, weitertragen, übermitteln, erklären, erörtern .... es gibt offenbar eine schier endlose Zahl von Wörtern für das, was wir unentwegt tun: Sprechen. „Das Menschlichste, was wir haben“, so Theodor Fontane, „ist doch die Sprache, und wir haben sie, um zu sprechen.“

Wir sprechen mit Worten. Der aktive Wortschatz eines Durchschnittsdeutschen besteht aus etwa 12.000 bis 16.000 Wörtern. Deutsch ist allerdings eine sogenannte Hybridsprache, die eine Flut fremder Wörter aufgenommen hat. Das Fischen im fremden Wörtersee bringt ständig neue Begriffe hervor ...

02.07.2016

  Kommunikation im Job

Richtig gesagt ist richtig verstanden!

Auch wenn sich manche hinter ihrem Schreibtisch verschanzen und „keine Zeit“ für Gespräche aufbringen, Kommunikation ist das Schmiermittel, das Unternehmen am Laufen hält. Meetings, Besprechungen, persönliche Gespräche, Telefonate ... es wird viel geredet rund um den Arbeitsplatz.

Doch Fallstricke und Stolpersteine begegnen uns nahezu überall. Sie gehen mit besten Absichten in ein Gespräch, Sie stellen eine harmlose Frage und Ihr Gesprächspartner reagiert gereizt, die Stimmung kippt. Ein Missverständnis? Kollege Meier erhält eine Frage, die er nicht beantworten kann, was in seinen Augen eine Schwäche wäre. Von daher gibt er eine mehrdeutige Antwort und schickt damit ein Missverständnis auf den Weg. Missverständnisse sind schnelle Fahrstühle in den Konflikt. Die meisten Konflikte beginnen mit einem Missverständnis ...

Neurobiologie der Entscheidung
18.04.2016

  Neurobiologie der Entscheidung

Bauch oder Kopf?

Tablet oder LapTop? Bahn oder Auto? Überholen oder abbremsen? Tagein, tagaus treffen wir Entscheidungen, von früh bis spät und das immer. Und häufig treffen wir eine Wahl „aus dem Bauch heraus“, was zunächst gegen jede Vernunft zu sprechen scheint.

Dass der Bauch dieses und der Kopf aber jenes will, hat in unserer Alltagssprache mittlerweile einen wichtigen Platz erobert. Jeder Zwiespalt und jede unsichere Entscheidung kann ein Gefühl vermitteln, dass Bauch und Kopf gegeneinander antreten.